Zweierlei Seifen

Zweierlei Seifen

Heute einmal ein Repost einiger selbstgemachter Seifen.

Mittlerweile bin ich schon fast süchtig danach Seifen zu kreieren. In diesem Beitrag zeige ich euch wie schnell und einfach ihr solche kleine Kunstwerke herstellen könnt. – Ideal zum verschenken:)

Für 1 Block selbstgemachte Seife (ergibt 7 Seifenstücke) braucht ihr:

  • 1 Seifengießform rechteckig (meine Form hat die Maße: 135x90x45 mm)
  • 500g Rohseife
  • Ätherische Öle
  • Seifenfarbe
  • Blüten, Blätter, etc.

Außerdem:

  • Mikrowelle (oder Wasserbad)
  • verschiedene Schüsseln oder Gefäße
  • 1 Löffel
  • 1 Schneebesen oder Stäbchen zum umrühren

Die Herstellung der Seifen ist sehr einfach. Nach ein paar Versuchen hat man schnell den Dreh heraus.

Die Rohseife bekommt man fix fertig zu kaufen.

Die Rohseife bekommt man fix fertig zu kaufen, für welche ihr euch entscheidet, bleibt euch überlassen. Ich verwende meistens eine geruchlose Glyzerinseife, da ich Zusatzstoffe wie Aloe Vera oder Mandelöl lieber extra dazugebe. Es gibt natürlich auch schon Rohseifen in denen zB. Olivenöl schon enthalten ist.  Ich habe immer eine transparente Rohseife und eine opak (weiße) Rohseife zuhause. Wenn man möchte, dass Einleger (Blüten, kleine Seifenstücke,…) besser zur Geltung kommen, kann man hier zum Beispiel die erste Schicht mit transparenter Seife gießen.

Je nachdem, wie eure Seifen nachher aussehen sollen, gebt ihr zu der Rohseife einfach Duftöle, Farben und andere Zusätze wie Blüten, Blätter aber auch Glitter oder Peelingperlen hinein.

Bei diesen Seifen habe ich einmal eine einfache Fliederseife ohne Einleger gemacht. Mischverlältnis 1:3 – dh. 1 Teil weiße Seife und 2 Teile violette Seife. In meine Form passen in etwa 500 g Seife. Gebt die Rohseife einfach für ein paar Sekunden in die Mikrowelle (oder schmelzt die Seife im Wasserbad), bis diese flüssig ist und rührt sie schön glatt. Anschließend lasst eurer Fantasie freien Lauf und gebt nach Lust und Laune eure Zusatzstoffe hinein:)

Der weiße Seifenleim besteht aus der opak (weiß) Rohseife gemischt mit Flieder Duftöl und der violette Teil hat zusätzlich ein paar Tropfen Seifenfarbe Flieder bekommen. Normalerweise schichte ich gerne die verschiedenen Farben in meiner Seifenform. Diesesmal habe ich einfach beide Seifenteile hintereinander in die Form gegossen und mit einem Holzsäbchen leicht vermischt. Dadurch entstehen diese “Wölkchen”.

Bei der zweiten Seife habe ich getrocknete Rosenblätter aus meinem Garten in die Form gelegt. Wieder 2 Teile Seifen unterschiedlich eingefärbt – mit Rosenduftöl und roter Seifenfarbe; und diesmal die Farben geschichtet, zuerst hellen dann dunklen Seifenleim. Je nachdem ob ihr die erste Schicht trocknen lässt oder nicht, vermischen sich die Farben oder bleiben seperat. In diesem Fall war diese Mischung gewünscht. Ich habe lediglich ein paar Sekunden die hellere Seife etwas antrocknen lassen und den dunklen Seifenleim darüber geleert.

Nach dem Aushärten kann die Seife ganz einfach aus der Form genommen werden und mit einem Messer in beliebig große Teile geschnitten werden. Nach dem Schneiden bekommen meine Seifen immer ein Kleid aus Firschhaltefolie an, damit sie schön weich werden. Je länger man diese dann “weich werden” lässt, umso besser lassen sie sich zum Beispiel auch Stempeln. Seifenstempel gibt es inzwischen in einigen Internetshops fertig zu kaufen oder auch eigens anzufertigen.

Verpackt in schönen Organzasäckchen oder selbstgebastelten Papierverpackungen habt ihr hier schnell und einfach nette Geschenke mit <3 🙂

Probiert es einfach aus, ihr werdet sehen, wie einfach und dennoch genial das Seifengießen ist. Natürlich kann man den Seifenleim auch komplett selber herstellen, vor allem mit Kindern bietet sich meiner Meinung aber diese Technik an, da diese Methode komplett ungefährlich ist und Kindleicht geht:)

 

Viel Spaß beim Nachmachen:)

Eure Sabrina

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