Stubaier Krapfen

Stubaier Krapfen

Stubaier Krapfen sind ein absolutes Muss für jeden Kirchtag oder jedes Platzkonzert bei uns im Tal. Im Original werden sie mit einer „Schottenfülle“ aus Mager-und Buttermilch gemacht. Ich allerdings mache sie, wie meine Oma seit jeher mit einer Topfen-Powidl-Mohn-Füllung. Außerdem gibs bei uns auch immer eine pikante Variante mit Graukaas und Zwiebeln, die im Gegensatz zu den Fülle Krapfen noch warm gegessen werden sollte, solang der Käse noch warm ist 🙂

Der Krapfenteig ist sehr simpel und gelingt immer! Auch hier hat jede Familie ihr ganz eigenes Rezept, mir schmeckt dieses mit Abstand am besten. Die Krapfen müssen schön mürb, aber nicht trocken schmecken.

Für den Teig benötigen wir:

  • 300 g Weizenmehl
  • 150 g Roggenmehl
  • 250 ml Sahne
  • 4 Eier
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Rum

Für die Powidlfülle benötigen wir:

  • 250 g Topfen
  • 4 EL Powidlmarmelade (Zwetschge geht natürlich auch)
  • 1 TL Rum
  • 1 TL Mohn
  • Schale einer halben Zitrone, fein gerieben

Für den Teig die Mehle miteinander mischen und auf ein Nudelbrett geben. In der Mitte eine Mulde bilden und die Eier und das Salz hineingeben und versprudeln.


Nun mit Hilfe einer Teigkarte das Mehl von aussen nach innen arbeiten und immer darauf achten, dass die Eier nicht davonrinnen 🙂 Anschließend den Rum hinzufügen und auch die Sahne nach und nach hineinarbeiten.


Sobald sich die Zutaten alle schön verbunden haben, die Masse mit den Händen zu einen schön glatten Teig kneten.


Anschließend lasst den Teig für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank (in Frischhaltefolie eingepackt) ruhen.

Inzwischen könnt ihr euch an die Füllung machen: Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und kurz erwärmen, damit der Mohn etwas quellen kann. Anschließend auch kühl stellen.

Für die pikante Variante nehmt einfach etwas Graukaas und Zwiebel (am besten Jungzwiebel) in kleine Würfel geschnitten, sowie Salz, Pfeffer und frischen Schnittlauch.

Wenn der Teig fertig geruht hat legt ihn auf ein bemehltes Nudelbrett und formt den Teig zu einer 2 cm dicken Rolle. Dann schneidet euch für 1 Krapfen ein ca. 1,5 cm großes Stück herunter und walgt es so dünn wie möglich aus. Angeblich soll man die Zeitung durchlesen können :). Dann gebt die Fülle in die Mitte und schlagt den Krapfen ein. Nun solltet ihr ein Krapfenrad zur Hand haben, um die Ränder zu schließen. Wer das nicht hat, nimmt einfach eine Gabel und drückt die Ränder ein:)


Anschließend werden die Krapfen in heißem Fett auf beiden Seiten goldbraun herausgebacken.


Mahlzeit 🙂

Eure Sabrina

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